Das ist unser Jahrgang

Diese Überschrift war auch das Thema einer Umfrage, die wir vor ca. drei Monaten starteten. Unser Anliegen dabei war, Stimmungen in unserem Jahrgang einzufangen, die von politischer Einstellung über Freizeitaktivitäten bis hin zur Beurteilung der schulischen Laufbahn reichten, um diese zu reflektieren.

• Wenn diesen Sonntag Wahlen wären, würde der Bundestag folgendermaßen aussehen:

Insgesamte Stimmenverteilung

insgesamt

• Auffallend dabei: Die Frauen wählten linker als die Männer!

Prozentuale Stimmenverteilung bei den Frauen

Frauen

Prozentuale Stimmenverteilung bei den Männern

Männer

• Desweiteren interessierte uns, wie die Leute gewisse Werte (wie Freunde, Liebe, Familie etc.) gewichten, wobei der Glaube bei beiden Geschlechtern weit abgeschlagen den letzten Platz belegte. Unterschiedlich gewertet wurden Liebe (Frauen Platz 1 - Männer Platz 2), Freunde (Frauen Platz 2 - Männer Platz 1) und Sexualität (Frauen Platz 5 - Männer Platz 2).

• Im ersten Moment schockierend war für uns die Beantwortung der Frage nach der Gleichberechtigung der Frau. Wir hoffen aber, daß viele Männer diese nicht ernst genommen haben, da über die Hälfte die Gleichberechtigung als ein Negativum empfinden.

• Die Frage nach Bund oder Zivi wurde erstaunlicherweise von den Beftagten mit einer Mehrheit für den Zivildienst beantwortet. Dieses Ergebnis ist jedoch unrepräsentativ (nur 50% der Männer haben den Fragebogen abgegeben).

• In der Freizeitgestaltung sind sich die Geschlechter eher einig. Freunde treffen und ausgehen sind unangefochtene Freizeithits. Zum guten alten Buch greifen die Frauen. Die Männer stehen eher auf visuelle Medien.

• Geht's nach der Umftage, halten wir uns für allgemeingebildet, aber wir fühlen uns nicht besonders durch die Schule zur Selbständigkeit erzogen.

• Das mittlere Ergebnis der Verwaltung, ist dadurch zu erklären, daß die Sekretärinnen meist sehr positiv bewertet wurden.

• Die Kollegiatlnnen haben ein eher negatives Bild von ihrem Jahrgang: Es mangelt an Zusammengehörigkeitsgefühl, Solidarität und Toleranz. Jedoch haben auch viele Freunde gefunden.

• Um den ersten Platz bei der LK-Bewertung stritten sich der Geschichts- und der Bio-LK.

 
G6
B6
L6
K6
WR6
C6
SP6
PH6
F6
M6
D6
E6
Lehrer
6,9
7,8
8,8
8
9
7,3
6,5
6
5,1
6,4
3,5
4,3
Stoff
7,9
6,8
8
7,3
7,2
6,3
5,4
5,8
6,3
6,3
5,2
4,7
Mitschüler
8,1
8,2
6,8
6,3
5,8
6,4
7,5
6
5,9
5,8
7,1
6,5
Atmosphäre
8,3
8,4
6,3
7
5,5
6,9
7,1
6,8
6,2
4,8
6,4
5,3
Gesamt
7,8
7,8
7,5
7,2
6,8
6,7
6,6
6,2
5,9
5,8
5,6
5,2

• Mit Abstand der kompetenteste Lehrer ist nach Meinung der Abiturienten Herr Flatzek. Gefolgt von Herrn Link und Herrn Bergner. Als inkompetent wurden Herr Fabricius und Herr Weidmann beurteilt. Besonders sympathisch erschienen unserem Jahrgang Herr Meng, Herr Deufert und Herr Link. Weniger sympathisch bis unsympathisch beurteilte der Jahrgang Herrn Laub und Herrn Schüßler.


Zum Thema Lehrerbewertung

Da z.T. berechtigte Proteste innerhalb des Jahrgangs aufgetreten sind, halten wir es für notwendig, diesen Part näher zu erklären:

Die gesamte Umfrage spiegelt weder die Meinung der Autoren, noch die des gesamten Jahrgangs wieder, sondern nur das Ergebnis der abgegebenen Bögen (insgesamt 45, von 74 Abiturieten/innen). Inkompetenz definieren wir nicht als fehlendes Fachwissen (dies können wir auch schlecht beurteilen), sondern nur als die subjektive Einschätzung, wie ein Lehrer den Stoff vermittelt.

Wir hoffen, damit alle Mißverständnisse aufgeklärt zu haben.

Die Redaktion


• Ein Mann, von 23 Befragten, war der Meinung, daß es zu wenige Damentoiletten im RGW gibt.

• Zum Schluß sei jedoch gesagt, daß die Mehrheit die Schulzeit am RGW als recht positiv ansieht.

Katrin Schmidt, Philipp Blank und Moni Göbel.


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